Herbstkonzert 2015

Unter dem Motto „Aus dem Ländle“ fand das diesjährige Konzert des Musikvereins Untertürkeim statt. Die zahlreichen Besucher bekamen in der Wallmerkirche nicht nur gute Musik zu hören, sondern erhielten auch noch viele Informationen über wichtige Leute aus Württemberg, die Musik schrieben oder in die Welt zogen, um Großes zu schaffen. Wer weiß denn schon, dass der Gründer der Universal Studios in Los Angeles ein Schwabe, nämlich Carl Lämmle aus Laupheim war und somit einen Grundstein für Hollywood schaffte? 

Auch die Band Fools Garden, die mit „Lemon Tree“ einen großen Hit landete, kommt aus Schwaben, nämlich aus Pforzheim. Peter Schad, einer der unzähligen schwäbischen Komponisten stammt  aus  Oberschwaben.  

Mit  den  Stücken  „Abenteuerland“  von  Pur  oder „Grandfathers Clock“ von Peter Schad versuchten die  Musiker diese Legenden zu würdigen. Unterstützt wurden sie dabei von einer Videoshow, die Annika und Fabian Ruf in wochenlangem Einsatz drehten. 

Begonnen wurde das Konzert jedoch von der Jugendkapelle unter der Leitung von Annika Ruf. Mit den zwei Stücken „Classy Clarinetts“ und „Mount St. Helens“ von Jack Bullock und Lew Davidson zeigten sie, dass auch Jungmusiker ein hohes Niveau in der Musik erreichen können. 

Die  Aktivenkapelle  begann  natürlich  mit  dem  „Württemberger  Lied“, würdigten mit  „Hollywood  Bowl“  Carl  Lämmle,  der  auszog,  die  Welt  zu beeindrucken. „Power Drive“, „The Patriot“ (ein Film, bei dem Kurt Emmerich Regie führte) waren weitere Beispiele für das Schaffen schwäbischer Genies. 

Am Ende gab der kaum enden wollende Applaus der Zuhörer und zwei Zugaben die Bestätigung, dass die Aktiven auch in diesem Jahr wieder den Geschmack der Besucher getroffen haben. 


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Frühschoppen 3.Oktober 2015











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Käskipperfest 2015 - eine heiße Sache 

Bei 37 Grad Celsius bestritten wir den Frühschoppen am 5. Juli in Rotenberg. Dank unserer schattenspendenden Zelte ließ es sich gut aushalten.

Der Sprudel kam eisgekühlt aus der eigens mitgebrachten Kühlbox, Handtücher trockneten die verschwitzten Gesichter und Wasser aus Sprühflaschen kühlten die erhitzten Köpfe ein wenig herunter.

Die angenehmste Erfrischung brachte dann unsere Moni Bücheler: Eiswürfel in Massen. Bei den Temperaturen schmolz das Eis zwar in Rekordgeschwindigkeit, sorgte aber für schnelle Abkühlung.

So überstanden dann alle unbeschadet den Tag!

Annika Ruf

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Feuerwehrhocketse 2015

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Schlossplatz 2015

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Jubiläumsumzug in Hofen 2015

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Weinblütenfest 2015

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Maihocketse 2015 beim Musikverein Untertürkheim

„Ich kann Ihnen versprechen, dass es heute nur einmal regnen wird!“ Mit diesen Worten begrüßte Klaus Ruf, der Vorstand des Musikvereins Untertürkheim die Gäste, die am eher trostlosen 1. Mai den Weg aufs Vereinsgelände im Dietbach gefunden haben.

Gegen 11:00 Uhr stellte der Vorstand des Weinfestvereins den schön geschmückten Maibaum auf, der den Wonnemonat begrüßen soll. Nach einem Marsch, den die Jugendkapelle zum Besten gab und einem Umtrunk mit Maibockbier begann der Tag aber schon recht zuversichtlich. Am späten Vormittag waren die meisten Plätze unter den Zelten besetzt und die Besucher ließen sich Currywurst, Rote vom Grill und Gyros schmecken. Die Aktivenkapelle spielte den ganzen Vormittag für ihre Gäste und die vorgebrachten Stücke ließen den Regen und die trübe Stimmung bald vergessen. So gab es den ganzen Tag eine Menge zu tun, denn für viele blieb die Küche daheim kalt. Dafür traf man sich beim MVU und ließ es sich dort gut gehen. Wem es zu ungemütlich wurde, der konnte ins beheizte Vereinsheim sitzen und sich bei einer Tasse Kaffee von den vielen selbstgemachten Kuchen verführen lassen. Aber selbst die Musikanten aus Obertürkheim, die am Nachmittag aufspielten, saßen nicht vor leeren Plätzen, immer wieder kam neues Publikum, dem die nasse Kälte nichts auszumachen schien und das Engagement der Musiker mit Applaus honorierte. Der Musikverein Untertürkheim kann sich auf seine treuen Anhänger verlassen. Abends war die Stimmung durchaus positiv. Die meisten Gäste bedankten sich für den schönen Tag und versprachen, auch beim nächsten Fest wieder dabei zu sein. Denn um Freunde und Bekannte zu einem kleinen Plausch zu treffen, dazu benötige man kein sonniges Wetter. Und schließlich hätte ja jeder einen trockenen Platz gefunden. Na, was will man denn mehr?

Ellen Ruf

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Herbstkonzert 2014

„Tradition bewahren bedeutet nicht, die Asche anzubeten, sondern das Feuer (vor allem bei der Jugend) zu entfachen.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende des Musikvereins Untertürkheim das Herbstkonzert in der vollbesetzten Wallmerkirche. Die Gäste bekamen ein Programm zu sehen und zu hören, dass ganz unter dem Motto: „25 Jahre MVU“ stand. Die musikalischen Leckerbissen wurden von filmischen Episoden rund um das Vereinsleben begleitet. Gedreht wurde ausschließlich im Vereinsheim und Vereinsgarten.


Nachdem die Jugendkapelle mit „Heal The World“ und „Firework“ schon zeigte, was damals und heute aktuell das Interesse der Jugend weckt, traten die Aktiven ihre Zeitreise an. Auch die Zuhörer, die den Werdegang des Vereins nicht kannten, bekamen einen tiefen Einblick in dessen Geschichte. Dabei wechselte unterhaltsame Musik, anfangs „Die Glorreichen Sieben“ für die sieben mutigen Gründungsmitglieder, mit informativen Videointerwievs ab.

Annika Ruf, die Dirigentin beider Orchester des Musikvereins schrieb ein Drehbuch, dass die zeitliche Abfolge verschiedener Stationen im Verein darstellte. Die anfangs belächelten Gründer stellten 1989 einen Musikverein auf die Beine, der sich immer noch sehen und hören lassen kann. Die Nachfolger verwalten heute einen grundsoliden Verein, der in Bezug auf Kameradschaft sehr viel zu bieten hat. Mit „Sandpaper Ballet“ wurde an den Bau des Vereinsheimes erinnert, das in Eigenleistung und durch Investitionen vieler Freiwilligenstunden gebaut wurde. Bei diesem Stück debütiert Nadine Fischer mit der Solostimme am Sopransaxofon.

„Enjoy The Music“ (Genieße die Musik) war die Botschaft der aktiven Musiker an die Gäste in der Wallmerkirche, die offensichtlich Gefallen an den Darbietungen hatten, das bewiesen sie mit ihrem Applaus.

Nach der Pause, in der sich Jeder mit frischen Butterbrezeln und Getränken stärken konnte, ging es weiter. Nadine Fischer und Melanie Straub, die Jugendleiterinnen erzählten, wie viel Spaß es macht, die Jugend zu führen und mit ihr zu arbeiten. „Joung Life“ wurde stellvertretend für alle gespielt, die zur Jugend im Musikverein gehören und auch für die, die als 11-12jährige hier angefangen haben und nun fester Bestandteil der Aktiven Kapelle sind. Und das ist momentan fast die Hälfte der Musikanten.

Nach der Fertigstellung des Vereinsheims Anfang 2000, fanden die Senioren hier einen Platz, um sich zu treffen und Freundschaften zu pflegen. Jeden ersten Montag im Monat gibt es Kaffee und Kuchen und abends ein Vesper. Jedermann ist hierzu eingeladen Diese Einladung wurde musikalisch bekräftigt mit der Polka „Von Freund Zu Freund“. Klaus Ruf, Fabian Ruf und Gerhard Hummel zeigten hier ihr solistisches Talent.

Ausflüge und Wanderungen sind ein wichtiger Bestandteil im Vereinsleben des MVU. Hier wird ebenfalls die Gemeinschaft groß geschrieben, denn wer wandert gerne allein. Das drückten die Musikanten mit dem Stück „You Never Walk Alone“ aus.

Und weil dem Publikum der Radetzkymarsch so gut gefällt (er wird jedes Jahr als Zugabe gefordert) spielte die Kapelle „Radetzky Forever“, eine Persiflage auf den Marsch von Johann Strauß. Das kam natürlich besonders gut an und beendete den musikalischen Abend gleichzeitig.

Viele Gäste bedankten sich für das schöne Konzert, was alle Beteiligten mächtig stolz machte.

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CD-Aufnahme März 2014 


Der Traum eines jeden Musikers ist es zweifellos, zumindest einmal im Leben eine professionelle CD aufzunehmen. Zum 25jährigen Vereinsjubiläum wurde dieser Traum für die Aktivenkapelle des Musikvereins tatsächlich wahr.

Am Sonntag, den 23. März trafen wir uns schließlich um 10 Uhr im Vereinsheim, um die Stücke für unsere erste CD einzuspielen. Wir hatten schon Monate vorher diesem Tag entgegenfiebert, in der Probe drehte sich alles nur noch um die acht Stücke, die wir für die CD aufnehmen wollten. An besagtem Sonntagmorgen sah man einigen Musikern dann aber deutlich die Anspannung an. Beim Anblick der vielen Mikrofone und Kabel wollte manch einer wieder umdrehen und sich noch mal in´s Bett legen. Anderen fiel ganz plötzlich ein sehr wichtiger Termin ein, den sie vergessen hatten und weswegen sie jetzt leider wieder gehen müssten. Aber am Ende blieben sie dann doch alle. Denn die ganze Mühe in der Probe sollte ja nicht umsonst gewesen sein.

Wenn man die vielen Kabeln verfolgte, an denen die Mikrofone im Proberaum angeschlossen waren, landete man nebenan bei Tontechniker Arnie Lauer vom SWR. Über ein digitales Mischpult führte er die einzelnen Signale schließlich in ein Aufnahmeprogramm auf dem Computer. Und er sollte für die nächsten neun Stunden das Sagen haben, ob wir wollten oder nicht!

Zuerst wurden die Mikrofone und die dazugehörigen Verbindungen getestet. Dazu spielten die Register der Reihe nach eine einfache Tonleiter, Arnie Lauer konnte damit den richtigen Pegel einstellen und prüfen, ob alle Mikrofone richtig platziert waren. Die Nervosität beherrschte schon zu diesem Zeitpunkt den ganzen Raum. Nach dem Anspielen eine kurze Pause, die einen rauchten nervös eine Zigarette, die anderen spülten die Anspannung mit Kaffee runter, die Instrumente wurden gestimmt, schnell noch was trinken, muss noch jemand auf´s Klo? Dann konnte es los gehen!

Acht Stücke sollten am Ende auf der CD landen, also gab es an diesem Tag ein Zeitlimit von 45 Minuten. Diese Zeit hatten wir, um jeweils ein Stück einzuspielen. Danach musste es „im Kasten“ sein. Keine Gelegenheit mehr, noch mal was besser oder anders zu machen. Schließlich wollten wir alle abends noch vor 24 Uhr daheim sein! Wir fingen mit zwei leichten Stücken an: Dreimal komplett durchspielen, dann einzelne Stellen, mal hier einen Takt, dort einen Takt, die Dirigentin verschwand zwischendurch immer wieder in der Tonregie, um sich mit dem Tontechniker zu besprechen. Und dann saßen bestimmte Stellen doch noch nicht. Also spielten wir sie noch mal und noch mal und noch mal… einige Passagen bis zu zwanzigmal hintereinander!

Dann der Schreck: Wir hatten schon anderthalb Stunden hinter uns! Die Zweifel waren bei dem einen oder anderen groß. Wenn wir für solche leichten kurzen Stücke schon die vollen 45 Minuten brauchten, wie sollte das dann erst bei den schwierigeren und längeren Titeln werden? Egal! Wir machten tapfer weiter!

Jetzt sollten die schwierigsten Titel eingespielt werden, auch hier folgten zunächst jeweils zwei Komplettdurchgänge. Dann wieder einzelne Takte, die Klarinetten und Flöten kämpften mit den schnellen Achtelnoten, die Trompeten verzweifelten fast am synchronen Nachschlag, die Altsaxophone griffen vor Aufregung die falschen Noten und das tiefe Blech musste schwer auf die richtige Intonation achten. Unser Tontechniker Arnie war aber auch ganz schön pingelig und mit nichts zufrieden! Immer wieder ließ er uns die gleichen Stellen spielen, manchmal auch nur einen Ton und am Ende warteten wir immer auf das erlösende „Ja!“ aus der Tonregie, dass uns signalisierte, dass die betreffende Stelle endlich saß.

So hangelten wir uns von Stück zu Stück, spielten, was das Zeug hielt. Selbst das Mittagessen wurde im Stehen eingenommen, um keine Zeit mit dem Aufbau der Tische zu verplempern. Und um 18.30 Uhr dann endlich die erlösenden Worte der Dirigentin: „So, das war´s!“ Wir hatten alles geschafft und waren tatsächlich eine halbe Stunde früher fertig als geplant!

Für uns alle war dieser Tag ein echtes Erlebnis, es war wahnsinnig anstrengend, aber wir freuen uns auf das Ergebnis. Und wenn ihr euch die CD später anhört, denkt ihr vielleicht an uns und wie viel Arbeit wir in jedes einzelne Stück gesteckt haben!

Unser Dank gilt Bernd Hannemann für´s Fotografieren, Christian Kutzborski und Peter Kaczmarek, die einen Teil der Technik zur Verfügung gestellt haben und vor allem Arnie Lauer, der viel Geduld mit uns bewiesen hat.

Annika Ruf

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 Weinfest Untertürkheim

Am Freitag spielte unsere Kapelle beim Weinfest in der Untertürkheimer Kelter. Das von der Weinmanufaktur und dem Weinfestverein veranstaltete Weinfest gehört seit je her zu einem der wichtigsten Feste in unserem Stadtteil. Der Musikverein spielt bei diesem Weinfest schon seit Jahren traditionell am Freitag, so auch in diesem Jahr. Leider waren zu Beginn um 15:30 Uhr nicht wirklich viele Gäste in der Kelter, was vielleicht mit dem geänderten Veranstaltungsplan und dem frühen Beginn zu tun hatte. Unsere Kapelle ließ sich davon jedenfalls nicht entmutigen und sie wurden dafür belohnt, denn nach und nach füllte sich die Kelter und es wurde doch noch zu dem erhofften erfolgreichen Auftritt. Am frühen Abend mischten sich unsere Musikanten unter die Gäste und sie ließen den Weinfestauftakt gemütlich ausklingen.

R.Bücheler

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1.Mai 2013

Was macht die Feste beim Musikverein Untertürkheim so schön? Na, der besondere Vereinsgarten und das stets gute Wetter. Auch in diesem Jahr schaffte es der Musikverein, eine perfekte Maihocketse auf die Beine zu stellen. Wurde der Aufbau überwiegend von Regen begleitet, hellte sich der Himmel pünktlich zu Festbeginn um 11:00 Uhr wieder auf.

                       

In diesem Jahr wurde eine ansehnliche Birke mit Bändern und Herzen geschmückt,
bevor sie von den Mitgliedern des VFB-Fanclubs UWALU in die Höhe gestemmt wurde (natürlich mit Mannes- und Frauenpower). Nun schmückt sie bis Ende Mai den Vereinsgarten und ist ein Symbol für Stetigkeit. Die Jugendkapelle des Vereins durfte mit einigen Märschen das Procedere begleiten. Dank an dieser Stelle nochmals an Feuerwehrkommandant Holger Kamm, der mit uns am Vorabend als Aufsichtsperson der Deutschen Bahn die Birke aus dem Gleisgelände in Untertürkheim holte.

 

Danach ging es dann wirklich los. Binnen kurzer Zeit füllten sich die Tische mit Gästen aus nah und fern. Schon nach kurzer Zeit mussten neue Sitzmöglichkeiten
geschaffen werden. Aber das Gelände in der Dietbachstraße bietet viel Platz. Zu den Klängen der Aktivenkapelle des MVU ließen sich die Besucher Maibock und-bowle schmecken. Am Getränke- und Essensstand wollten die Reihen kein Ende nehmen. Der Grill lief heiß und die reichhaltige Kuchentheke war bereits am frühen Nachmittag geplündert.
Aber so soll es ja sein, zeigt es doch, dass die Mitglieder des Musikvereins ein Fest geschaffen haben, welches von Jahr zu Jahr mehr Zuspruch findet.


Nachmittags kamen die Musiker des Musikvereins Obertürkheim zu Besuch und unterhielten mit flotter Musik. Das Wetter hielt und alle hatten riesengroßen Spaß. Erst, als der Bierhahn versiegte, weil es keines mehr gab und die letzte Bratwurst gegessen war, verließen die letzten Gäste den Vereinsgarten.